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100 Tage noch bis zur Bürgermeisterwahl

100 Tage noch bis zur Bürgermeisterwahl in Netphen – Zimmermann reicht offizielle Bewerbung ein

Genau 100 Tage vor der Kommunalwahl hat Sebastian Zimmermann die offizielle Bewerbung für das Amt des Bürgermeisters für Netphen beim Wahlleiter Hans-Georg Rosemann eingereicht. Der 39-jährige Jurist ist im Februar auf der Wahlversammlung der CDU Netphen mit dem überwältigenden Ergebnis von 97,6 Prozent der CDU-Mitglieder gewählt worden.

Gemeinsam mit der CDU Netphen unterstützt auch die FDP Netphen Sebastian Zimmerman im Wahlkampf und beide blicken hoffnungsvoll auf den 13. September 2020.

„Netphen braucht den Wechsel auf dieser verantwortungsvollen Position des Bürgermeisters“, ist sich der Vorsitzende FDP Netphen, Olaf Althaus, sicher: „und mit Sebastian Zimmermann haben wir einen jungen, aber verantwortungsvollen, durchsetzungsfähigen und kommunikativen Bürgermeisterkandidaten, der bereit ist, diese Verantwortung zu übernehmen. Diese Chance dürfen wir als Netphener nicht verstreichen lassen.“

„Netphen kann mehr und ich möchte das gerne mit den Bürgerinnen und Bürgern und gemeinsam mit dem zukünftigen Rat für unsere schöne Stadt erreichen“, sagt Zimmermann und stellt eine ausgleichende und integrierende Politik mit neuen Impulsen in Aussicht. „Eine Politik des Zusammenhalts ist das, was Netphen in den nächsten Jahren braucht“ ist sich der zweifache Familienvater Zimmermann sicher. „Ein gemeinsames Leben für alle Generationen zu ermöglichen, das bedeutet attraktive Angebote für Kinder und Jugendliche, Familien und die ältere Generation, die Schaffung von Arbeitsplätzen und Möglichkeiten für Selbständige, nachhaltige Geschäftsmodelle zu entwickeln, behutsame Ausweisung von Baugebieten sowie Ökonomie und Ökologie gleichermaßen bei der Weiterentwicklung zu berücksichtigen“, zählt Zimmermann seine Ziele auf, weiß aber auch: „Die Politik in Netphen muss sich wieder mehr am Bürgerwillen orientieren.“ Zimmermann setzt sich daher für ein „Mehr“ an Bürgerbeteiligung ein: „Eine sachliche und wohlwollende politische Diskussionskultur und ein offenerer Umgang miteinander ist der Schlüssel zu besseren Entscheidungen“.

Zur Person: Netpher durch und durch

Der Netphener durch und durch – Zimmermann verbrachte bis auf die 7 Jahre für Studium und Referendariat 32 seiner 39 Jahre in Netphen – sieht sich sowohl theoretisch als praktisch für die Aufgabe gerüstet: Neben Führungserfahrung im Beruf hat er in den letzten Jahren an akademischen Weiterbildungen für Führungskräfte an der Siegen Business School zu den Themen Personelle Führung, Digitalisierung in der öffentlichen Verwaltung, Unternehmensstrategie und Finanzielle Führung erfolgreich teilgenommen.

Erfahrung mit der Kommunalpolitik konnte er ebenfalls schon sammeln: Mit 18 Jahren ist Sebastian Zimmermann 1999 in den Netphener Rat gewählt worden und hat damit für ein Novum gesorgt: Das bis zu diesem Zeitpunkt jüngste Ratsmitglied war der Vorsitzende Richter am Landgericht a.D. Wolfgang Münker, der 1975 mit 25 Jahren in den Rat der damaligen Gemeinde Netphen einzog. Der für seine besonnenen Urteile bekannte Prädikatsjurist Münker ist ebenfalls Netphener, seit 70 Jahren wohnhaft in Dreis-Tiefenbach, und unterstützt seinen jungen Juristenkollegen aus voller Überzeugung: „Sebastian ist ein prima Kerl mit tollen Ideen und der Kraft sie umzusetzen. Und er macht sich wirklich Gedanken um seine Heimatstadt, hat ein großes Netzwerk und trägt noch dazu das Herz am rechten Fleck“, lässt sich der mittlerweile 70-jährige Dreis-Tiefenbacher zitieren.

Nach dem Abitur im Jahre 2000 absolvierte Zimmermann seinen Wehrdienst in Holzdorf und Erndtebrück und engagierte sich im Landes- und Bundesvorstand des Deutschen BundeswehrVerband e.V. , in dessen geschäftsführenden Bundesvorstand er 2001 gewählt wurde. Diese ehrenamtliche Tätigkeit übte er auch noch während seines Studiums der Rechtswissenschaften an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität bis 2003 aus.

Das Studium beendete Zimmermann im April des Jahres 2008 mit dem ersten juristischen Staatsexamen am Oberlandesgericht Düsseldorf und begann wenige Tage später seinen juristischen Vorbereitungsdienst in Erfurt und beendete ihn mit Stationen bei der Rechtsanwaltskanzlei Schleifenbaum & Adler in Siegen und der Constantin Film AG in München und dem zweiten Staatsexamen am Oberlandesgericht Hamm im Jahre 2010.

Während der seit 2010 ausgeübten Anwaltstätigkeit in Bonn und Siegen erhielt Zimmermann einen Lehrauftrag an der Universität Siegen, den er nebenberuflich ausübte. Seit 2016 ist er als Jurist in der Verwaltung der Universität tätig, seit 2018 als Leiter der Stabsstelle Datenschutz.

In der Corona-Krise hat Zimmermann die Hilfsinitiative Netphen – gemeinsam mit Markus und Rainer Sting und Thomas Zaremba – gegründet, die Einkaufshilfen und weitere Leistungen wie das von Monika Werthebach initiierte und organisierte Maskennähen zu den Zeiten der Knappheit von Mund-Nasen-Masken organisierte. Mit der Hilfsinitiative stellte Zimmermann dem Haus St. Elisabeth in Netphen einen Besuchscontainer zur Verfügung, der seitdem durchschnittlich 10 Bewohnern pro Tag ein Wiedersehen mit Besuchern ermöglicht. 

Daneben rief er auch die lokale Künstlerunterstützungsinitiative „Der virtuelle Hut“ gemeinsam mit Dirk Hartmann und Martin Horne ins Leben, die während der Corona-Krise seit dem 04. April 2020 regelmäßig Livestreams aus dem LYZ in die Wohnzimmer sendet und Spenden für KünstlerInnen und Kulturschaffende sammelt. 

Maskenübergabe vor dem Pflegeheim St. Elisabeth